SkF e. V. Gießen

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Sprachheil- und Förderzentrum

 

Adolph-Kolping-Str. 14/15
35392 Gießen
Tel.: 0641 - 2001 -200
Fax: 0641 - 2001 -211

Kontaktformular

Spendenkonto

Volksbank Mittelhessen eG
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Sprachheil- und Förderzentrum

  • Wir sind ein heilpädagogisch-therapeutisches Zentrum in dem Kinder und Jugendliche stationär intensiv gefördert werden. Hierzu gehört auch die Wiedereingliederung am Wohnort.
  • Unsere besondere Kompetenz liegt in der zeitlich begrenzten Förderung von Kindern und Jugendlichen, bei denen die Kommunikationsfähigkeit in hohem Maße beeinträchtigt, beziehungsweise deren Sprache gestört ist.
  • Wir möchten Kindern und Jugendlichen zu einem gleichberechtigten Leben in der Gemeinschaft verhelfen.

 

 

Für wen sind wir da?

Im SPRACHHEILZENTRUM GIESSEN entfalten wir die Ressourcen von Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 18 Jahren mit Entwicklungsstörungen aller Art. Dabei liegt unsere besondere Kompetenz in der multiprofessionellen, zeitlich begrenzten Förderung von Kindern und Jugendlichen, bei denen die Kommunikationsfähigkeit in hohem Maße beeinträchtigt beziehungsweise die in ihrer sprachlichen Entwicklung verzögert sind bzw. eine Sprachstörung oder Sprachbehinderung haben.

Bei den Förderbedarfen der Kinder und Jugendlichen handelt es sich um Einschränkungen der kommunikativen Kompetenz, die in Zusammenhang stehen können mit:

  • Störungen der sensomotorischen Entwicklung
  • Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen im auditiven und visuellen Bereich
  • Hörstörungen
  • Aufmerksamkeitsstörungen mit und ohne Hyperaktivität
  • Lernstörungen
  • Störungen des Sozialverhaltens
  • Emotionalen Störungen
  • Mutismus
  • Verhaltensauffälligkeiten mit autistischen Zügen
  • Seelischen Traumata
  • Spezifischen körperlichen Behinderungen

    Wir fördern Kinder und Jugendliche mit o.g. Störungen, die durch ambulante Therapien nicht wirksam und nachhaltig unterstützt werden können und ein ganzheitliches Behandlungsangebot benötigen. Wir koordinieren und initiieren im Rahmen einer stationären / teilstationären Überleitungsphase geeignete Fördermaßnahmen am Heimatort.

    Für Kinder und Jugendliche, für die die Fördermöglichkeiten an örtlichen Schulen trotz einer Sonderbeschulung nicht ausreichen, bieten wir den angemessenen Beschulungsrahmen.

  • Ziel unserer Behandlung und Förderung von Kindern und Jugendlichen ist die Verbesserung ihrer Sprach- und Kommunikationsfähigkeit, um einer drohenden oder bestehenden Behinderung entgegenzuwirken bzw. die Folgen einer Behinderung zu mildern oder zu beseitigen. Unser Ziel ist es, insbesondere die Ressourcen der Kinder und Jugendlichen zu entfalten.
  • Wir streben die soziale Integration der Kinder und Jugendlichen in alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens an.
  • Wir ermöglichen den Kindern und Jugendlichen, in einer wohlwollenden, vertrauensvollen Umgebung die Freude am Sprechen, die Lust am Leben und die Motivation zum Lernen zu entdecken. Dazu gehört auch eine ihren Fähigkeiten angemessene Beschulung.
  • So werden sie sich ihrer Stärken bewusst und können sich neuen Herausforderungen in ihrem Alltag stellen.

    Die Eingliederung in das heimatliche Umfeld ist uns eine zentrale Aufgabe, mit dem Ziel, bestehende Beziehungen zu erhalten. Der Zeitpunkt der Wiedereingliederung wird in regelmäßigen Abständen überprüft.

 

Logopädische Förderungen 

 

Die LogopädInnen erstellen im Rahmen der Gesamtmaßnahme eine ausführliche Diagnostik bezüglich der Kommunikations- und Sprachstörungen der Kinder und 

Sie behandeln abgestimmt mit den anderen Bereichen die Störungen der Sprache, des Sprechens und der Kommunikation, wobei auch die Begleitstörungen Berücksichtigung finden.

Außerhalb der individuellen Therapiestunden werden die Kinder in allen ihren Lebensbereichen in ihrer Kommunikationsentwicklung begleitet, um die neu erworbenen sprachlichen Kompetenzen zu festigen.

 


 

Pädagogische Förderung

 

Die Kinder leben während des stationären Aufenthaltes in familiären Wohngruppen und werden von Erzieherinnen und Erziehern rund um die Uhr liebevoll betreut.

Zu Beginn seines Aufenthaltes im Sprachheilzentrum wird das Kind im Alltag sorgfältig beobachtet, um ein Bild von seinen sozialen und lebenspraktischen Fähigkeiten zu bekommen.

Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit ist die Strukturierung des Alltags mit dem Ziel, die Verselbständigung jedes einzelnen Kindes zu fördern und ihm zu einem gelungenen sozialen Miteinander zu verhelfen.

Durch vielfältige Angebote wecken wir Interessen und Vorlieben der Kinder, um sie zur selbständigen Freizeit- und Lebensgestaltung zu motivieren.

Die individuelle Unterstützung der schulischen Entwicklung ist ebenfalls ein bedeutender Teil unserer Arbeit.
Die Bindung zur Familie wird durch regelmäßige Aufenthalte in seiner Familie an den Wochenenden und den Ferien erhalten.

 


 

Psychologische Förderung

 

 

Mit jedem Kind wird nach der Aufnahme eine ausführliche psychologische Leistungs- und Persönlichkeitsdiagnostik durchgeführt, deren Ergebnisse in die Gesamtmaßnahme einfließen.

Kinder mit emotionalen Entwicklungsstörungen werden im Sprachheilzentrum psychotherapeutisch behandelt und erfahren hierdurch eine wirkungsvolle Unterstützung bei der Entwicklung ihrer Kommunikationskompetenz.
Die Abstimmung mit den Eltern über die Behandlungsziele ist ein zentraler Bestandteil unserer kinderpsychotherapeutischen Arbeit.

 

 


 

Ergotherapeutische Förderung

 

 

Die Ergotherapeuten/innen erfassen zu Beginn der stationären Maßnahme in einer eingehenden Diagnostik den motorischen Entwicklungsstand der Kinder.

In Absprache und Zusammenarbeit mit den anderen Bereichen des Sprachheilzentrums behandeln sie die motorischen und wahrnehmungsspezifischen Störungen der Kindesentwicklung.
Wichtigste Behandlungsansätze sind die Sensorische Integration und die Förderung der Aktivitäten des täglichen Lebens.

 

Zusammenarbeit mit den Eltern

Die Eltern und Sorgeberechtigten sind für uns die wichtigsten Partner bei der Verwirklichung der Ziele des Hilfeplans. Eine enge Zusammenarbeit mit ihnen ist grundlegender Bestandteil unseres Konzeptes.

In regelmäßigen Elterngesprächen findet ein Informationsaustausch der Förderbereiche mit den Eltern statt. Gemeinsam erarbeiten wir einen angemessenen Umgang mit den Stärken und Schwächen der Kinder.
Zur Sicherung des weiteren Lebensweges der Kinder stärken wir die Eltern in ihrer Erziehungs- und Entscheidungsfähigkeit. Wir entwickeln gemeinsam mit ihnen Zukunftsperspektiven, damit die Kinder und Jugendlichen ein selbständiges Leben führen können.

 

Beschulung

Die Wahl der Schulform richtet sich nach den individuellen Möglichkeiten des einzelnen Kindes.

In der Regel besuchen die Kinder die dem Sprachheil- und Förderzentrum angegliederte Agnes Neuhaus Schule, Private Förderschule für Sprachbehinderte und Kranke.

Es besteht zudem die Möglichkeit, eine öffentliche Regel- oder Sonderschule in Gießen zu besuchen.